Mach doch mal blauwal: Das Ozeaneum

Logbuch Eintrag 21042017

Die Radiokampagne die sich unter dem Motto „Meer als nur Seen“ nach Stralsund in den hohen Norden aufgemacht hat, begab sich an einem Freitagvormittag in die Tiefen des Ozeaneums um dort Expert*innen zu treffen und sie mit Fragen zu bombardieren.  Nach einer kurzen Führung im Ozeanum, wurden wir in die Mittagspause entlassen, die mit viel Pizza und Regen trotzdem von uns allen genossen wurde.  Wir hatten jetzt alle die Chance uns mit unseren Gruppen an eine/einen Expert*in zu wenden und unsere Interviews zu führen. Dafür haben wir uns getrennt um ungestört in unseren Gruppen arbeiten zu können.

Meine Gruppe hat sich mit dem Thema „Globale Fischerei“ auseinandergesetzt.  Ria Schmechel, Meeresbiologin und selbst ernannte Meeresanwältin hat uns sehr interessante  Auskunft über die heutige Fischerei und die globalen Veränderungen geleistet. Wir haben uns nach dem Gespräch mit Ria Schmechel dazu entschlossen unseren Beitrag mit den Worten „Aus den Augen aus den Sinn“ zu beginnen. Wir können auf jeden Fall behaupten, dass wir uns spätestens jetzt festgelegt haben den Schwerpunkt auf Überfischung und dessen Folgen zu legen. Unsere Expertin hat uns nach dem Gespräch die Möglichkeit gegeben, einen Seestern und eine Krabbe aus nächster Nähe zu betrachten und die Meerestiere auch zu berühren. Dazu haben wir noch eine persönliche Führung zu der Haidame Nicky bekommen und haben noch einige interessante Fakten erfahren.

Unsere Erlebnisse und die Erfahrungen die wir sowohl im Ozeanum, als auch im Meeresmuseum machten durften waren sehr wertvoll.  Wir haben viel für uns selber dazu gelernt und sind glücklich aber auch müde in die Jugendherberge zurückgefahren.

„Die Erde ist deine Mutter. Die Erde gehört nicht uns, wir gehören der Erde. Was der Erde geschieht, geschieht allen Söhnen und Töchtern der Erde. Alle Dinge sind verbunden, wie das Blut das uns einigt. Das Netzwerk des Lebens haben wir nicht geflochten. Wir sind nur Faden darin. Was wir dem Netz antun, das tun wir uns selber an.“ –Chief Seattle 1855 Häuptling der Duwamish-Indianer

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